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Smartboards und Tablets

Im Schuljahr 2012/2013 wurden zwei Smartboards der Firma SMART Technologies angeschafft. Seit dem Schuljahr 2015/2016 verfügt jede Klasse über ein Smartboard.
Das Smartboard kombiniert Computer und Tafel und bietet folgende Möglichkeiten:

— Nutzung als Tafel mit elektronischem Stift und Schwamm – fast wie eine herkömmliche Tafel

— Steuerung von PC-Anwendungen mit der Hand an der Arbeitsfläche (der Finger ist die Maus)

— Umwandlung der Handschrift in Druckschrift

— Tafelbilder zu den Projekten können zu Hause vorbereitet werden und mit USB-Sticks auf den Schulserver bereitgestellt werden

— Nutzung digitaler Tafelbilder vorhandener Schulbuchwerke (Welt der Zahl, Bausteine) bzw. der Plattform bei SMART Technologies

— Auf dem Schulserver haben wir eine Ablagestruktur geschaffen nach Jahrgängen und  Fächern. Dort finden alle Kollegen praxiserprobte Dateien/Tafelbilder. (kollegialer Austausch)

— Präsentation von Schulsoftware (Welt der Zahl, Antolin, Mathepriat …) gelingt anschaulich und konkret im Klassenverband.

— Internetanbindung (Hamsterkiste, Kindersuchmaschinen …) für alle sichtbar im Klassenraum

— Alle Medien wie Text, Grafik, Bilder, Animationen, Töne und Filme können schnell und komfortabel genutzt werden.

Generell lässt sich feststellen, dass die Smartboards einen hohen aktiven Aufforderungscharakter für die Kinder darstellen. Die Kinder sind sehr motiviert und nehmen Unterrichtsinhalte interessiert und aufmerksam auf. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Kinder mit diesem Medium vertraut machen. Besonders in Einstiegsphasen kann man viele Unterrichtsinhalte für alle Kinder visuell besser deutlich machen. Neben den frontalen Unterrichtsphasen nutzen die Kinder auch in ihrer Partner- und Gruppenarbeit das Board sehr gerne und mittlerweile völlig selbstständig. Unbekannte Wörter können problemlos im Internet gesucht werden und besonders unseren polnischen Kindern schnell und bildhaft veranschaulicht werden.

Angestrebt wird, die Kompetenz der Kinder im Umgang mit dem Smartboard stetig zu erweitern. Viele weitere Funktionen sind vermittelbar, um eine weiterreichende und umfassende Medienkompetenzausbildung zu gewährleisten.

Beispielsweise können wir uns gut vorstellen, dass unsere Schüler das Smartboard für einen Vortrag zu einem selbst gewählten Thema nutzen. Dies wurde schließlich zum Ende des Schuljahres 2012/2013 bereits von einigen Kindern der Klasse 3c begeistert umgesetzt:

Das mediale Interesse an unseren Smartboards war groß:

Die Lokalzeit Duisburg hat uns besucht und einen kurzen Beitrag über unsere Smartboards gezeigt:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/suche/videosuche106.jsp (Suchbegriff: Smartboards)

Außerdem hat die lokale Presse darüber berichtet:

http://www.derwesten.de/staedte/emmerich/das-ende-der-kreidezeit-id7060731.html

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/emmerich/nachrichten/das-smartboard-ersetzt-die-schultafel-1.3107003

Im Juni 2013 hat unsere Schule an einer Pilot-Studie zum Tableteinsatz in der Grundschule teilgenommen. Initiator der Studie war das niederländische Unternehmen Snappet. Die Firma hat in den Niederlanden bereits mit mehr als 100 Schulen gearbeitet, nun möchte sie ihre Idee auch deutschen Schulen näherbringen. Die Klasse 2c kam nun vier Wochen lang in den Genuss, die Tablett-PCs in den Fächern Deutsch und Mathematik zu nutzen. Die Kinder lösten verschiedene Aufgaben, der Computer analysierte den Lösungsweg jedes Kindes und konnte entsprechend reagieren. Eine direkte Rückmeldung für die Kinder und auch für die Klassenlehrerin waren gewährleistet. Das Ergebnis fällt durchweg sehr positiv aus, so dass zur Zeit Gespräche zum weiteren Einsatz laufen.

Das Pilotprojekt hat schließlich auch wieder das Interesse der lokalen Presse geweckt:

http://www.derwesten.de/staedte/emmerich/pirat-peter-stellt-matheaufgaben-tablet-pcs-im-grundschulunterricht-id8003407.html

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/emmerich/nachrichten/ringen-um-tablet-test-in-der-leegmeerschule-1.3346030

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Nicolas Epping und seinem Team der Firma phonepoint bedanken, die uns leihweise einen Router zur Verfügung gestellt haben. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt leider gescheitert.

Im Schuljahr 2015/2016 haben wir erneut an einer sechswöchigen Testphase der Firma Snappet teilgenommen, die mittlerweile auch in Deutschland (Königstein) Fuß gefasst hat. Bereits 4000 Lehrer an 1500 Schulen setzen auf das Snappet Grundschultablet. 2015 erhielt Snappet den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita. Dank der Unterstützung unseres Fördervereins  können wir das Snappet Grundschultablet nun für ein ganzes Schuljahr weiternutzen.

Nähere Informationen finden Sie unter www.dasgrundschultablet.de .

 

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